Ich komme gerne zu einem Besuch, einem Gespräch, Gebet, Segnung oder auch Krankensalbung zu Ihnen nach Hause, wenn Sie das möchten. Sie müssen mir nur Bescheid geben, mich einladen und einen Termin vereinbaren. Trauen Sie sich, mich anzurufen. Auch auf diesem Wege können Sie mir ihr Leid oder ihre Sorgen klagen, mich um Rat, ein Gebet oder einen Segenszuspruch bitten. Seelsorge kann auch am Telefon geschehen. Und wenn ich nicht da bin, sprechen Sie mir auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie mir dort ihre Nachricht. Ich melde mich dann sobald möglich.

  • Krankenkommunion

Von Jesus lesen wir in der Hl. Schrift, daß er die Kranken segnete und heilte. Er sucht die Gemeinschaft mit den Kranken und Schwachen. Er will ihnen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgen seine Jünger. So erfüllen die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Liebesdienst an den Kranken und Schwachen.

Die Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester die Krankenkommunion bringt.

Ein Kranker, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll spüren, daß er zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat. Schön ist es, wenn Angehörige und Mitbewohner an der Feier teilnehmen und evtl. auch die heilige Kommunion empfangen.

Beim Wunsch nach der Krankenkommunion rufen Sie bitte im Büro der Pfarrgemeinde (09353-9098664) an.

  • Krankensalbung

Die Krankensalbung wird gespendet durch die Handauflegung des Priesters und durch die Salbung der Stirn und der Hände des Kranken mit dem vom Bischof geweihten Krankenöl. Es ist schön, wenn die Gemeinde, Angehörige, Freunde oder andere kranke Menschen bei dieser Feier dabei sind. Früher nannte man das Sakrament der Krankensalbung "letzte Ölung", der Priester wurde „im letzten Moment“ gerufen, da man dachte, bei der Krankensalbung handle es sich um eine "Salbung zum Tod".Dieses Missverständnis führt auch heute leider oft dazu, dass der Priester zu spät gerufen wird, aus Angst, den Kranken zu beunruhigen oder aus eigener Scheu vor der Begegnung mit dem Thema „Krankheit und Sterblichkeit“.

Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden. Die Krankensalbung ist ein Sakrament des Lebens, das jeder empfangen kann, wenn er schwer krank ist. Die Krankensalbung will gerade nicht den Kranken vorzeitig dem Tod überantworten, sondern möchte ihm Stärke, Hoffnung aus dem Glauben und Zuversicht schenken und die besondere Nähe Gottes gerade in Krankheit und Leid zusagen. "Daher ist der rechte Augenblick (zum Empfang der Krankensalbung) sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Alterschwäche in Lebensgefahr zu geraten", erklärt das 2. Vatikanische Konzil. Und der Katechismus der katholischen Kirche ergänzt und führt aus: „Wenn ein Kranker … wieder gesund wird, kann er, falls er wiederum schwer erkrankt, dieses Sakrament von Neuem empfangen. Das gleiche gilt für Betagte, deren Kräfte zu versagen beginnen.“

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Lebenden. Daher mögen sich der Kranke und seine Angehörigen nicht scheuen, rechtzeitig um die Krankensalbung zu bitten. Sie will auf keinen Fall eine "letzte Ölung" sein, die vom Empfinden unmittelbar mit dem Sterben in Verbindung gebracht wird. Die Spendung der Salbung an bereits Verstorbene ist nicht möglich. Die Liturgie kennt aber das Gebet im Trauerhaus und die Segnung des Leichnams und seine Besprengung mit Weihwasser.

Beim Wunsch nach der Krankensalbung rufen Sie bitte im Büro der Pfarrgemeinde (09353-9098664) an.

  • Sakrament der Vergebung

Die Beichte gehört zu den sieben Sakramenten in der katholischen Kirche. Der Gläubige stellt sich in diesem Sakrament aufrichtig seinen Sünden, bekennt diese vor Gott und sie werden ihm schließlich vergeben, sofern er bereut. Darum wird das Bußsakrament auch als »Feier der Versöhnung« bezeichnet.

Der Mensch übernimmt auf diese Weise die Verantwortung für sein eigenes Handeln und öffnet sich neu Gott sowie der Gemeinschaft der Kirche.

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